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„Strahlende Helden – gebrochene Helden? Heldenbilder im Wandel der Zeit“

Wann ist ein Held ein Held? Wer sind die großen Helden unserer Kultur? Und was haben alte Heldenbilder und aktuelle Helden noch miteinander gemeinsam?

Die Ringvorlesung untersucht, wie sich gesellschaftliche Vorstellungen von Heldenhaftigkeit, Heroismus und Männlichkeit darstellen und von der Antike bis heute verändert haben. Dafür werfen die Vorträge einen Blick in Antike, Mittelalter und Gegenwart, betrachtet traditionelle Helden und Heroismus-Konzepte und verfolgen ihre Spuren von ihren frühen Anfängen in der griechischen Mythologie, der Bibel und der mittelhochdeutschen Literatur bis hinein in populäre Formen, wenn diese Helden uns im Kino, in Disney-Adaptionen, aktuellen Bestsellern oder auf dem Christkindlmarkt wieder begegnen.

Dabei variieren die Normkonzepte von Helden und Heldenhaftigkeit, sowohl ihre Ideale und Tugenden als auch ihre Brüche mit Werten und Normen sind dabei einer beständigen Entwicklung unterworfen. An verschiedenen Heldentypen gilt es zu zeigen, wie sich Heldenfiguren im Takt mit gesellschaftlichem Wandel verändern und damit immer auch ein Spiegel der Gemeinschaft und der Zeit sind, die sie zu ihren Helden wählt.

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