Links zu weiteren Portalen

Seiteninterne Suche

Ringvorlesung „Gutmenschen – Wutbürger“ (2017) FAU INTEGRA 2. Ringvorlesung des Forums für Integration und interkulturellen Dialog FAU INTEGRA Gutmenschen – Wutbürger: Die beiden Begriffe scheinen gut geeignet, um die gegenwärtigen gesellschaftlichen Konfliktdiskurse aufzurufen und gleichzeitig die Spannweite zu beschreiben, in der sich politische Akteure innerhalb dieser Diskurse verorten. Interessant an diesen Begriffen ist in erster Linie, dass es sich bei ihnen um Fremdzuschreibungen handelt, die jeweils zur Diffamierung und Diskreditierung des politischen Gegners genutzt werden.

Gast des Erlanger Poetik-Kollegs wird in diesem Jahr Feridun Zaimoglu sein. Geboren 1964 im anatolischen Bolu lebt er seit seinem sechsten Lebensjahr in Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel und schreibt für Die Welt, die Frankfurter Rundschau, Die Zeit und die FAZ. Neben seinen unzähligen preisgekrönten Büchern von „Kanak Sprak“ über „Leyla“ bis hin zum „Siebentürmeviertel“ verfasst er Theaterstücke und Drehbücher, ist er als bildender Künstler und Kurator tätig und beteiligt er sich an politischen Debatten.

Sebastian Haselbeck und Sasha Rossman (University of California, Berkeley) Vortrag und Diskussion am Samstag, 22. Juli 2017, 18 Uhr, E-Werk, Kellerbühne Benoît Binet, den Leibfriseur Ludwigs XIV., trieb die Idee um, eine Perücke für den König aus den Haaren aller Untertanen anzufertigen. Eine solche absolutistische Perücke aus Untertanenhaaren hat es nie gegeben, aber das Beispiel verdeutlicht, dass Haaren von Herrschern und Untertanen eine eminent politische Rolle zukommen kann.

Das Interdisziplinäre Zentrum für Literatur und Kultur der Gegenwart (IZG) lädt in Kooperation mit dem Institut für Romanistik und dem Sprachenzentrum herzlich zur zweiten Literarischen Werkstatt im WS 2016/17 mit dem spanischen Schriftsteller Pablo Martín Sánchez ein! Die TeilnehmerInnen des Taller literario erhalten unmittelbar Einblick in die Arbeit des Schriftstellers; sie haben die Möglichkeit, mit ihm über sein Werk zu diskutieren und nehmen darüber hinaus an einer von ihm persönlich geleiteten Übersetzungs- und Schreibwerkstatt teil.